Aktuelles
Kooperation zwischen den Sozialstationen Heidelberg Letzenberg und Wiesloch
Vor mehr als 30 Jahren wurden durch Initiative der kirchlichen Gemeinden in der Region die ersten Sozialstationen gegründet. Davor verrichteten Ordensschwestern oder Gemeindeschwestern den caritativen oder diakonischen Dienst für die alten, kranken oder hilfsbedürftigen Mitbürger. Aus diesen Anfängen heraus erwuchsen auch die Sozialstationen Heidelberg-Süd, Letzenberg und Wiesloch. Zusammengefasst versorgen diese drei Stationen mit insgesamt rund 300 Mitarbeitern über 1000 Patienten in insgesamt 25 Gemeinden bzw. Stadtteilen. Hierzu steht ihnen ein Fuhrpark von fast 80 Dienstwagen zu Verfügung. Das Aufgabengebiet umfasst die ambulante medizinische und pflegerische Versorgung, spezielle Betreuungsangebote für an Demenz Erkrankte, die Unterstützung im hauswirtschaftlichen Bereich und in der Nachbarschaftshilfe sowie die Tagespflege als teilstationäre Einrichtung. Aufgrund des demografischen Wandels, der Verkürzungen der Klinikaufenthalte und Veränderungen im Gesundheitswesen sehen die Sozialstationen in der Zukunft steigenden Anforderungen entgegen, so die Verantwortlichen. Um Kräfte bündeln und Synergieeffekte erzielen zu können, beschlossen die Vorstände der drei Einrichtungen die Kooperation in Teilbereichen. Die Eigenständigkeit der Sozialstationen bleibe davon unberührt, so die Vorstände. Der Mensch in seiner häuslichen Umgebung mit dem ihm vertrauten Pflegepersonal stehe weiterhin im Mittelpunkt. Es gelte, insbesondere durch gemeinsame Fort- und Weiterbildungen jederzeit eine qualitativ hochwertige, umfassende Hilfe sicherzustellen. Dies gehöre zur Tradition der drei Einrichtungen und werde von den Mitbürgern erwartet, betonen die Vorstände. Dazu gehörten ferner eine gute Arbeitsatmosphäre, tariflich festgelegte Vergütungen, eine zusätzliche Altersvorsorge sowie geregelte Arbeitszeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Unterzeichnung der Kooperation durch die Vorstände Gerhard Möller und Arthur Rohrseitz von der Kath. Sozialstation Heidelberg-Süd e.V., Roman Clormann und Gerlinde Gerner von der Sozialstation Letzenberg e.V. sowie Eduard Wolf und Gisela Konrad von der Kirchlichen Sozialstation Wiesloch e.V. legt einen weiteren Grundstein für die umfassende Versorgung der alten und kranken Mitbürger in den Mitgliedsgemeinden.
Text: Ingolf Becker

Stehend v.l.n.r. Herr Ingolf Becker, Frau Christa Bellemann, Frau Gerlinde Gerner, Herr August Nowara, Frau Gisela Konrad
Sitzend v.l.n.r. Herr Roman Clormann, Herr Gerhard Möller, Herr Eduard Wolf
